Wirtschaftpedia
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Ein Markt bezeichnet den substanzlosen und immateriellen Ort[1], an dem ein bestimmtes Gut gehandelt wird, nach dem der Markt benannt wird. Handelt es sich zum Beispiel um Arbeitskraft, so spricht man vom Arbeitsmarkt, bei Produkten und Dienstleistungen vom Gütermarkt und bei Krediten oder Wertpapieren vom Finanzmarkt.

PAF1

Das Gleichgewicht dieses Gütermarktes liegt im Schnittpunkt

Märkte funktionieren, indem sie Angebot und Nachfrage zur Übereinstimmung bringen und damit Preis (p) und Menge (hier x, häufig m) festlegen (siehe Preisbildung). Im Schnittpunkt von Angebots- und Nachfragefunktion bilden sich die markträumenden Preise und Mengen, das heißt, hier sind die Gewinne der Unternehmen und der Nutzen der Haushalte optimiert. Man spricht dabei auch davon, dass bei Markträumung die Konsumenten- und die Produzentenrente maximiert sind.

Anmerkung[]

  1. In Ausnahmefällen gilt die Bezeichnung auch für physische Märkte, wie "Wochenmarkt" oder "Jahrmarkt", wo allenfalls sogar die Preise vor Ort ausgehandelt werden können.
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